Der frühere französische Nationalspieler Jean-Pierre Papin, selbst früherer Gewinner des Ballon d’Or, hat Kylian Mbappé für seine Kampagne vor der diesjährigen Wahl kritisiert. In der Sendung «Rothen s’enflamme» auf RMC Sport sagte er laut Goal, Mbappés Kommunikationsstrategie habe ihm sehr geschadet (übersetzt aus dem Englischen). Mbappé war an der Gala in London knapp hinter Harry Kane Zweiter geworden.
Bisheriger Stand: Mbappé reiste zur Gala nach London und belegte hinter Harry Kane Rang zwei, vor Lamine Yamal.
Vergleich mit Cristiano Ronaldo
Papin zog laut Goal einen Vergleich mit Cristiano Ronaldo: Bei Mbappé hätten, wie früher bei Ronaldo, alle anderen in seinem Dienst stehen müssen. Laut Goal sagte Papin zudem, das zeige, was für ein Mensch Mbappé sei. Die Kritik zielt damit weniger auf die sportliche Leistung als auf die Art, wie Mbappé und sein Umfeld die Kandidatur öffentlich begleitet haben.
Über die Aussagen berichteten auch Madrid Universal, verbreitet von Yahoo, das sich auf Marca beruft, Sports Illustrated, verbreitet von LiveScore, sowie Managing Madrid in seinem Tagesüberblick vom 30.10. Das Ausstrahlungsdatum der Sendung nennen die abgerufenen Berichte nicht; die ersten erschienen am 29.10.2026.
Papin glaubt an einen späteren Sieg
Trotz der Kritik traut Papin Mbappé die Auszeichnung weiterhin zu. In allen drei Berichten wird er mit der Aussage zitiert, er sei überzeugt, dass Mbappé den Ballon d’Or gewinnen werde. Sports Illustrated fasst die Äusserungen so zusammen, dass Mbappé die Enttäuschung von 2026 sich selbst zuzuschreiben habe.
Mbappés Saison in Zahlen
Sportlich spricht die laufende Saison für Mbappé. Er hat für Real Madrid in 13 Pflichtspielen 14 Tore erzielt und drei vorbereitet, darunter beide Treffer beim 2:1 im Clásico. Im 116. Pflichtspiel für Real Madrid erreichte er sein 100. Tor. LaLiga hat ihn für die Auszeichnung als Spieler des Monats Oktober nominiert.
Eine Reaktion von Mbappé auf Papins Aussagen findet sich in den abgerufenen Berichten nicht. Er steht zudem wegen des Mao-Memes in China unter Druck, für das er sich entschuldigt hat.




