José Félix Díaz, Direktor der Zeitung AS und einziger spanischer Juror im 100-köpfigen Gremium des Ballon d’Or, hat seine vollständige Stimmabgabe öffentlich gemacht und begründet. Auf seinem Zettel stand Kylian Mbappé auf Platz 1, vor Lamine Yamal und dem späteren Sieger Harry Kane.
Der Stimmzettel
Laut Madrid-Barcelona.com lautete die Reihenfolge von Díaz: 1. Mbappé, 2. Lamine Yamal, 3. Kane, 4. Kvaratskhelia, 5. Rodri, 6. Fabián Ruiz, 7. Cubarsí, 8. Messi, 9. Haaland, 10. Olise. Darunter sind vier Spanier. Spieler von Real Madrid neben Mbappé finden sich nicht auf der Liste. In der Gesamtwertung vom 26.10. hatte Kane mit 1’055 Punkten vor Mbappé (1’027) und Lamine Yamal (881) gewonnen.
Seine Begründung
Díaz begründete seine Wahl laut Bernabéu Digital mit der WM: Mbappé sei Torschützenkönig des Turniers gewesen und habe Frankreich bis in die Halbfinals geführt. Spanien habe die WM dagegen dank seiner kollektiven Stärke gewonnen. Zugleich sagte er, Lamine Yamal würde den Ballon d’Or für seinen Saisonstart ohne Zweifel verdienen. Laut YEN.com.gh verbreitete AS die Erklärung auch über X.
Bereits am Abend nach der Gala hatte Díaz in der Sendung El Larguero von Cadena SER gesagt, sein Podest bestehe aus denselben drei Namen wie das Endergebnis, nur in anderer Reihenfolge. Kane fehle laut Defensa Central aus seiner Sicht «etwas» (übersetzt aus dem Spanischen). Von seinen zehn gewählten Spielern seien neun in den Top 10 gelandet.
Vinícius nicht auf der Liste
Vinícius Júnior, der in der Gesamtwertung Rang 17 belegte, berücksichtigte Díaz nicht. Laut El Debate sagte er, der Brasilianer gehöre derzeit nicht zu den zehn besten Spielern der Welt. Jude Bellingham, Gesamtelfter, fehlt ebenfalls; José Mourinho hatte sich am Samstag über dessen Rang erstaunt gezeigt.




