Zu diesem Thema gibt es neuere Meldungen: Schiedsrichterkomitee: Cancelo hätte Gelb sehen müssen, Balde-Hand kein Penalty

Real Madrid · 23.10.2026

Bericht: El Chiringuito nennt Martínez Munuera als Schiedsrichter des Clásico

Laut El Chiringuito leitet Juan Martínez Munuera den Clásico, Javier Iglesias Villanueva sitze im VAR. Offiziell ist die Ansetzung erst am Samstag.

Titelgrafik: Vorschau – Schiedsrichter im Clásico

Der Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid am Sonntag, 25.10.2026, soll laut einem Bericht der TV-Sendung El Chiringuito von Juan Martínez Munuera geleitet werden. Reporter Juanfe Sanz nannte in der Sendung vom Mittwochabend zudem Javier Iglesias Villanueva als Videoschiedsrichter (VAR), wie El Desmarque berichtet. Offiziell ist das nicht: Das spanische Schiedsrichterkomitee CTA hat die Ansetzung noch nicht veröffentlicht.

Was berichtet wird

Laut El Desmarque sagte Sanz, Martínez Munuera vom Valencianischen Schiedsrichterverband werde den Clásico pfeifen; Moderator Josep Pedrerol erklärte, die Sendung habe angekündigt, die Namen vorab zu nennen. Defensa Central gibt die Meldung ebenfalls wieder und schreibt, die Besetzung werde bis Samstag offiziell und könne sich bis dahin noch ändern. Das Barça-nahe Portal Crónica Global (Culemanía) stellt die Ansetzung als feststehend dar, nennt aber weder eine offizielle Mitteilung noch eine Quelle. Laut Crónica Global sind damit Hernández Hernández und Gil Manzano nicht für das Spiel vorgesehen.

Die Kernquellen Marca, AS, COPE und Mario Cortegana haben den Bericht nach bisherigem Stand weder bestätigt noch dementiert. Weder Real Madrid noch der FC Barcelona haben sich geäussert. Zuvor hatte der COPE-Schiedsrichterexperte Isaac Fouto vier Namen ausgeschlossen, darunter Hernández Hernández; Martínez Munuera gehörte nicht zu den ausgeschlossenen Kandidaten.

Mourinhos Reaktion

Laut El Chiringuito hat die Meldung José Mourinho nicht gefallen. Pedrerol sagte laut El Desmarque, Mourinho habe die Nachricht «nicht die Spur» lustig gefunden (übersetzt aus dem Spanischen). Defensa Central schreibt, Mourinho habe sich im Gespräch mit Mitarbeitern des Klubs geärgert, und zwar über den frühen Zeitpunkt der Information, nicht über den Namen des Schiedsrichters. Belegt ist nur, was Mourinho an der Pressekonferenz nach dem 4:1 gegen Leipzig gesagt hatte: Er glaube solchen Berichten nicht, der Schiedsrichter werde 24 Stunden vor dem Spiel offiziell, und ihm gefalle diese Art von Information nicht. Eine ähnliche Klage hatte er laut Defensa Central vor dem Derby gegen Atlético über Ortiz Arias geäussert.

Nach dem Leipzig-Spiel hatte Mourinho zudem die Anstosszeit kritisiert. Laut El Desmarque sagte er, Real Madrid verliere vorerst 24 Stunden Erholung.

Wer ist Martínez Munuera?

Martínez Munuera stammt laut Crónica Global aus Benidorm. Crónica Global widmet einen Grossteil seines Berichts der Herkunft des Schiedsrichters: In seiner Heimatstadt werde er ironisch als «Sohn der Ultrasur» bezeichnet, einer früheren Ultra-Gruppe von Real Madrid; seine Familie gelte als Anhänger von Real Madrid, und er habe als Jugendlicher bei einem Madrider Fanklub-Team gespielt. Belege dafür nennt das Portal nicht, es stützt sich auf Aussagen aus seinem Umfeld. Eine Verbindung zur Gruppe selbst behauptet es nicht.

Laut Crónica Global hat Barcelona unter Martínez Munuera 37 Spiele bestritten (24 Siege, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen); für Real Madrid nennt das Portal 30 Siege, 9 Unentschieden und 7 Niederlagen. Die Zahlen wurden in diesem Lauf nicht mit einer zweiten Quelle abgeglichen.

Die Ausgangslage

Der Clásico am 10. Spieltag beginnt laut realmadrid.com am Sonntag um 21:00 Uhr im Camp Nou. Laut Telemundo führt Barcelona die Tabelle mit 27 Punkten aus neun Spielen an, Real Madrid folgt mit 21 Punkten auf Rang 3. Vinícius Júnior fehlt wegen seiner Sperre von vier Spielen nach der Roten Karte gegen Villarreal, bei Barcelona fällt Dani Olmo mit einer Adduktorenverletzung aus. Die offizielle Ansetzung des Schiedsrichters wird laut Defensa Central bis Samstag erwartet.

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28.10.2026, 11:27 Uhr · neuer Schiedsrichterkomitee: Cancelo hätte Gelb sehen müssen, Balde-Hand kein Penalty

Das spanische Schiedsrichterkomitee hat die strittigen Clásico-Szenen bewertet. Cancelos Tritt gegen Diomande war laut CTA gelbwürdig, aber keine Rote Karte; Baldes Handspiel sei nicht strafbar.

Yan Diomande im weissen Real-Madrid-Trikot im Bernabéu

Das Schiedsrichterkomitee CTA (Comité Técnico de Árbitros, die für die Schiedsrichter zuständige Stelle des Verbands) hat die beiden Szenen bewertet, über die sich Real Madrid nach dem Clásico beschwert hatte. In der Videosendung «Tiempo de Revisión» vom Dienstag, 27.10.2026, kam es zum Schluss, dass João Cancelo für seinen Tritt gegen Yan Diomande Gelb hätte sehen müssen, aber keine Rote Karte. Das Handspiel von Alejandro Balde im Strafraum sei nicht strafbar gewesen. Bisheriger Stand: José Mourinho hatte nach dem 2:1 gesagt, der VAR habe bei Cancelos Tritt «geschlafen».

Cancelo gegen Diomande

Cancelo hatte Diomande in der 60. Minute, kurz vor Barcelonas Ausgleich, von hinten an der Wade getroffen; Schiedsrichter Juan Martínez Munuera liess weiterspielen. Laut El Debate hält das CTA fest, Cancelo habe das Bein nur teilweise getroffen, ohne übermässige Kraft. Es handle sich aber um ein rücksichtsloses Einsteigen, für das Gelb nötig gewesen wäre. Weil eine nicht gegebene Gelbe Karte kein Fall für den Videoassistenten ist, war ein Eingreifen von VAR Javier Iglesias Villanueva laut Defensa Central nicht vorgesehen; für eine direkte Rote Karte habe die Szene nicht gereicht.

Baldes Handspiel

In der 69. Minute hatte Real Madrid nach einem Handspiel von Balde im Zweikampf mit Kylian Mbappé einen Penalty gefordert. Das CTA stützt den Schiedsrichter: Der Ball habe den Arm zufällig getroffen, der Arm sei aus dem Bewegungsablauf heraus in natürlicher Haltung gewesen. Im Video heisst es laut OKDiario: «Hand nicht strafbar. Richtige Entscheidung des Schiedsrichters» (übersetzt aus dem Spanischen).

Kritik aus Madrid

In Madrid stösst die Bewertung auf Widerspruch. OKDiario vertritt die Ansicht, Real Madrid hätte einen Penalty erhalten müssen, und wirft dem CTA in einem weiteren Beitrag einen doppelten Massstab vor: Eine Woche zuvor habe das Komitee ein Handspiel von Cucho Hernández im Spiel Betis gegen Barcelona als strafbar eingestuft, was zur Aberkennung eines Betis-Tors führte; die beiden Szenen seien praktisch gleich. Das CTA selbst begründete den Unterschied mit einer bewussten Armbewegung bei Hernández.

Weitere Szenen des Spieltags

Das CTA bewertete auch Szenen anderer Spiele des 10. Spieltags. Im Spiel Racing gegen Espanyol (2:1), Real Madrids nächstem Gegner, bestätigte es laut El Debate den VAR-Eingriff, der einen Penalty für Racing wegen eines vorangegangenen Fouls aufhob. Bei Valencia gegen Villarreal (1:2) hätte der VAR dagegen nicht eingreifen dürfen.

Einordnung

Das Urteil ändert am Resultat nichts: Real Madrid gewann den Clásico 2:1 und liegt drei Punkte hinter Barcelona auf Platz 3. Das CTA bestätigt Mourinhos Kritik nur teilweise: Eine Karte für Cancelo wäre nötig gewesen, die geforderte Rote Karte nicht. Real Madrid spielt am Sonntag, 01.11., um 16:15 Uhr bei Racing Santander.

26.10.2026, 11:35 Uhr · neuer Nach dem Clásico: Mourinho sagt, der VAR habe bei Cancelos Tritt «geschlafen»

Mourinho lobt Schiedsrichter Martínez Munuera, wirft dem VAR aber vor, Cancelos Tritt gegen Diomande übersehen zu haben. Experten sind sich uneinig, ob es Rot gewesen wäre.

José Mourinho im Anzug bei einer Preisverleihung, links eine Moderatorin mit Mikrofon

Real Madrid hat den Clásico am 25.10.2026 mit 2:1 gewonnen, die Diskussion über die Schiedsrichterleistung geht trotzdem weiter. José Mourinho kritisierte nach dem Spiel den Videoassistenten: In der 60. Minute habe der VAR bei einem Tritt von João Cancelo gegen Yan Diomande nicht eingegriffen, obwohl das eine klare Rote Karte gewesen sei. Vor dem Spiel hatte der Klubsender Real Madrid TV bereits über die Schiedsrichter des Clásico gestritten.

Die Szene und Mourinhos Kritik

Cancelo trat Diomande kurz vor Barcelonas Ausgleich von hinten mit den Stollen auf die Wade. Diomande musste laut der Klubchronik rund eine Minute am Spielfeldrand behandelt werden. Schiedsrichter Juan Martínez Munuera zeigte keine Karte, VAR Javier Iglesias Villanueva rief ihn nicht an den Bildschirm. «Der VAR schlief», sagte Mourinho laut OKDiario an der Pressekonferenz (übersetzt aus dem Spanischen). Laut der Zusammenfassung auf realmadrid.com sprach er von einer klaren Roten Karte, die das Spiel erheblich hätte verändern können. Den Schiedsrichter selbst nahm er aus: Martínez Munuera habe ein sehr gutes Spiel gemacht.

Der Klubsender legt nach

Bei Real Madrid TV ging der Journalist Jesús Alcaide weiter. Laut Defensa Central sagte er, Schiedsrichter und VAR hätten Real Madrid trotz des Sieges benachteiligt. Neben Rot für Cancelo hätte der Schiedsrichter auch ein Handspiel im Barcelona-Strafraum am Bildschirm prüfen müssen. Er verwies auf ein Tor von Betis in der Vorwoche, bei dem ein Handspiel überprüft und geahndet worden war. Laut Libertad Digital ist auch die Klubführung über die Arbeit des VAR verärgert; eine offizielle Stellungnahme des Klubs liegt nicht vor.

Was die Experten sagen

Claro Sports hat die strittigen Szenen mit den Einschätzungen mehrerer Fachleute zusammengetragen. Beim Tritt von Cancelo sah «Mundo Deportivo» Elemente für eine Rote Karte. Der frühere Schiedsrichter Eduardo Iturralde González und das Portal Archivo VAR hielten dagegen eine Gelbe Karte für angemessen, also eine Verwarnung statt eines Platzverweises. Beim Handspiel von Alejandro Balde in der 69. Minute, das Mbappé reklamiert hatte, hielten Iturralde González und Archivo VAR das Weiterspielen für richtig, weil der Kontakt unabsichtlich gewesen sei. Keinen Penalty gab es auch bei einem Zweikampf von Gerard Martín mit Jude Bellingham in der 78. Minute; «Mundo Deportivo» stufte den Kontakt als regelkonform ein.

Die Beschwerden aus Barcelona

Auch Barcelona fühlte sich benachteiligt. Laut Claro Sports blieben in der ersten Halbzeit drei Fouls von Marc Cucurella an Lamine Yamal ohne Karte. In der Nachspielzeit liess Martínez Munuera nach einem Foul von Eduardo Camavinga an Rodri Vorteil laufen und zeigte danach keine Karte; Archivo VAR hält eine Gelbe Karte für richtig, «Mundo Deportivo» fragte, ob der VAR einen Platzverweis hätte prüfen müssen. Libertad Digital berichtet ebenfalls von Barcelonas Klagen über den Kartenmassstab. Insgesamt zeigte der Schiedsrichter laut FotMob sechs Gelbe Karten, je drei pro Team, und keine Rote.

Wie es weitergeht

Eine Stellungnahme des spanischen Schiedsrichterkomitees zu den Szenen liegt bisher nicht vor. Sportlich hat der Streit keine Folgen mehr für das Resultat: Real Madrid liegt nach dem Sieg drei Punkte hinter Barcelona und spielt am Sonntag, 01.11., um 16:15 Uhr bei Racing Santander.

25.10.2026, 11:19 Uhr · neuer Offiziell: Martínez Munuera pfeift den Clásico, Iglesias Villanueva im VAR

Der spanische Verband hat am Samstag Juan Martínez Munuera als Schiedsrichter für Barcelona–Real Madrid bestätigt. Damit stimmt der Name, der seit Mittwoch kursierte.

Titelgrafik: Vorschau – Martínez Munuera

Was El Chiringuito am Mittwoch gemeldet hatte, ist nun offiziell: Juan Martínez Munuera leitet den Clásico zwischen Barcelona und Real Madrid vom Sonntag, 25.10.2026, 21:00 Uhr. Das Schiedsrichterkomitee des spanischen Verbands (CTA der RFEF) bestätigte die Ansetzung am Samstag, wie El Debate berichtet. Die Zeitung spricht von einem offenen Geheimnis, da der Name schon Tage vorher bekannt war.

Das Gespann

Im VAR-Raum sitzt Javier Iglesias Villanueva, unterstützt von José Antonio López Toca. Als Linienrichter sind laut Qué! Diego Barbero und Miguel Martínez Munuera eingeteilt, der Bruder des Schiedsrichters. Vierter Offizieller ist José Antonio Palomares. Martínez Munuera ist 44 Jahre alt, gehört dem valencianischen Schiedsrichterverband an, ist seit 2015 international und hat zwölf Saisons in der Primera División hinter sich.

Die Vorgeschichte der Ansetzung

Nach Angaben von El Debate hatte das Komitee ein frühzeitiges Durchsickern verhindern wollen. Vor Martínez Munuera kursierten in den Wochen zuvor bereits Hernández Hernández, der den letzten Clásico geleitet hatte, und Alberola Rojas als mögliche Schiedsrichter. Mourinho hatte sich an seiner Medienkonferenz über die Indiskretionen beklagt. Barça-Trainer Hansi Flick sagte dagegen, er vertraue dem Schiedsrichter voll.

Bilanz in Clásicos

Für Martínez Munuera ist es der fünfte Clásico. Von den vier bisherigen gewann Real Madrid drei: das 3:1 im Camp Nou im Oktober 2020, das 4:0 im Rückspiel des Copa-Halbfinals 2023 und das 4:1 im Supercopa-Final 2024. Barcelona gewann im März 2022 mit 4:0 im Bernabéu.

Insgesamt hat er Real Madrid laut beiden Quellen 46-mal gepfiffen, mit 30 Siegen, 9 Unentschieden und 7 Niederlagen. Für Barcelona weichen die Angaben ab: Qué! nennt 37 Spiele (24 Siege, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen), El Debate 40 Spiele (27 Siege, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen). In dieser Saison leitete er bereits Barcelonas 3:1 in Sevilla und Real Madrids 4:0 gegen Málaga.

Iglesias Villanueva und Espanyol

Beim VAR-Schiedsrichter erinnert El Debate an eine Szene, die Real Madrid besonders verärgert hatte: Im Februar 2025 verlor Real Madrid 0:1 bei Espanyol. Iglesias Villanueva sass damals im VAR-Raum und griff nicht ein, als Carlos Romero Mbappé von hinten foulte. Romero blieb ohne Rote Karte auf dem Platz und erzielte später das Siegtor.

22.10.2026, 11:40 Uhr Bericht: Laut COPE-Experte pfeift ein internationaler Schiedsrichter den Clásico

Schiedsrichterexperte Isaac Fouto schliesst bei COPE vier Kandidaten für den Clásico aus. Mourinho sagte, er glaube den Berichten über den Schiedsrichter nicht.

Titelgrafik: Vorschau – Clásico-Schiedsrichter

Wer den Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid am Sonntag, 25.10.2026, leitet, ist noch offen. Der Schiedsrichterexperte Isaac Fouto hat in der COPE-Sendung «El Partidazo» vier Namen ausgeschlossen, wie Defensa Central berichtet. José Mourinho äusserte sich nach dem 4:1 gegen Leipzig skeptisch zu solchen Berichten.

Was Fouto sagt

Laut Fouto sind Hernández Hernández, Alberola Rojas, De Burgos Bengoetxea und Busquets Ferrer für den Clásico aus dem Rennen. Gründe nannte er gemäss Defensa Central nicht. Hernández Hernández war zuvor als wahrscheinlicher Schiedsrichter gehandelt worden. Den Clásico werde einer von sieben verbliebenen Schiedsrichtern mit FIFA-Abzeichen leiten, also mit Zulassung für internationale Spiele. Namen nannte Fouto nicht. Busquets Ferrer hatte am 18.10.2026 das 4:1 von Real Madrid gegen Sevilla geleitet, nach dem der FC Sevilla wegen einer vom VAR nicht überprüften Ellbogenszene von Arda Güler eine förmliche Beschwerde gegen die TV-Regie von LaLiga einreichte.

Bekanntgabe am Samstag

Fran Soto, Präsident des spanischen Schiedsrichterkomitees CTA, sagte laut Defensa Central, der Name werde am Samstag bekannt. Das Portal schreibt, viele Schiedsrichter wollten das Spiel wegen des Drucks nicht pfeifen; zudem belaste der Fall Negreira das Verhältnis der beiden Klubs. Eine offizielle Liste möglicher Kandidaten gibt es nicht.

Mourinho: «Glaube nicht, dass es stimmt»

In der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Leipzig wurde Mourinho auf Berichte über den Schiedsrichter des Clásico angesprochen. Er sagte, er glaube nicht, dass sie zutreffen. Der Schiedsrichter werde 24 Stunden vor dem Spiel offiziell, und solche Informationen gefielen ihm nicht. Weitere Fragen zum Clásico beantwortete er nicht. In der Champions League hatte am Mittwoch der Rumäne István Kovács das Spiel gegen Leipzig geleitet.

Die Ausgangslage

Der Clásico am 10. Spieltag beginnt am Sonntag um 21:00 Uhr im Camp Nou. Laut LaLiga-Tabelle führt Barcelona nach neun Siegen aus neun Spielen mit 27 Punkten, Real Madrid folgt auf Rang 3 mit 21 Punkten. Mit einem Sieg könnte Real Madrid den Rückstand auf drei Punkte verkürzen; Vinícius Júnior fehlt gesperrt.

Vorgeschichte

Real Madrid TV hatte zuletzt erklärt, im Clásico warteten «17 Schiedsrichter» auf Real Madrid, und damit die Kritik des Klubs am spanischen Schiedsrichterwesen fortgesetzt. Bestätigt ist an der Darstellung von Fouto nichts; weder der CTA noch die Klubs haben sich zu einzelnen Namen geäussert. Andere Kernquellen haben die Ausschlüsse nach bisherigem Stand weder bestätigt noch dementiert.

21.10.2026, 11:31 Uhr Real Madrid TV: Im Clásico warten «17 Schiedsrichter»

Nach einer VAR-Szene bei Betis–Barcelona wirft Real Madrid TV den Barça-Spielern vor, selbst über Videoprüfungen zu entscheiden. Der Klubsender verbindet die Kritik mit der Debatte um Arda Güler.

Blick in das voll besetzte Santiago Bernabéu mit geschlossenem Dach während eines LaLiga-Abendspiels im Februar 2026

Real Madrid TV hat vor dem Champions-League-Spiel gegen Leipzig erneut die Schiedsrichter und den FC Barcelona ins Visier genommen. Anlass war eine VAR-Szene im Spiel Betis–Barcelona, in der Barça-Spieler den Schiedsrichter zu einer Überprüfung gedrängt hatten. Der Klubsender folgerte daraus, Real Madrid treffe im Clásico am Sonntag auf 17 Schiedsrichter: die Unparteiischen auf dem Platz und im Videoraum plus elf Barça-Spieler.

Die Szene in Sevilla

Barcelona gewann bei Betis 5:2. Ein Tor von Giovani Lo Celso wurde nach einer Überprüfung wegen eines Handspiels von Cucho Hernández aberkannt. Laut El Debate hätte das Tor den Ausgleich zum 2:2 bedeutet; Pedri hatte Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea gebeten, die Szene prüfen zu lassen. Ein veröffentlichter Ausschnitt der VAR-Kommunikation sorgte zusätzlich für Aufsehen: Laut TVN bat de Burgos den Videoassistenten, das Handspiel anzuschauen, weil die Spieler das verlangten. Betis-Trainer Manuel Pellegrini reagierte verärgert, der frühere Schiedsrichter Eduardo Iturralde spottete auf X über einen «VAR à la carte».

Was RMTV sagte

Der Klubsender argumentierte laut El Debate mit dem VAR-Protokoll: Der Videoassistent prüfe Szenen still im Hintergrund, und der Schiedsrichter solle nicht auf Forderungen von Spielern reagieren. In Barcelonas Fall hätten aber die Spieler bestimmt, was überprüft werde. Laut der Agentur EFE, deren Bericht BioBioChile übernommen hat, betonte RMTV, man prangere die Zustände seit Jahren an und sei dafür als Verschwörungstheoretiker abgetan worden. Die eigenen Spieler würden gegen Leipzig den Schiedsrichter nicht zu einer VAR-Prüfung auffordern.

Der Bezug zur Güler-Szene

RMTV verband die Kritik mit der Debatte um Arda Gülers Armeinsatz gegen Sevillas Peque beim 4:1 am Sonntag. Der Sender beklagte, dass über eine einzige unklare Szene breit diskutiert werde, und verwies darauf, dass Peque Güler zuvor mehrfach festgehalten habe. Über diese Szene streiten inzwischen auch Sevilla und LaLiga: Sevilla hat eine förmliche Beschwerde gegen die TV-Produktion eingereicht, weil es von Gülers Aktion keine nahe Einstellung gab.

Einordnung

Real Madrid TV ist der Fernsehsender des Klubs. Seine Kritik fällt in eine Woche, in der Real Madrid zunächst am Mittwoch um 21:00 Uhr Leipzig empfängt und am Sonntag, 25.10.2026, um 21:00 Uhr im Camp Nou zum Clásico antritt. Laut El Debate steht die Schiedsrichteransetzung für dieses Spiel unter besonderer Beobachtung. Vinícius fehlt im Clásico wegen seiner Sperre von vier LaLiga-Spielen.

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