Real Madrid hat Éder Militão für das Spiel gegen Sevilla aufgeboten, erstmals seit seiner Verletzung vom 21.04. Ferland Mendy, Rodrygo und Raúl Asencio fehlen, Vinícius ist gesperrt.
Éder Militão steht erstmals seit seiner Oberschenkelverletzung vom April wieder im Aufgebot von Real Madrid. Der Klub hat am 17.10.2026 auf realmadrid.com den Kader für das Heimspiel gegen Sevilla vom Sonntag, 18.10., um 21:00 Uhr im Bernabéu veröffentlicht; der Brasilianer ist darin unter den Verteidigern aufgeführt. Damit bestätigt sich, was zuvor nur als Bericht des Journalisten Sergio Quirante kursiert war.
Fast sechs Monate ohne Einsatz
Militão hatte sich laut OKDiario am 21.04.2026 im Ligaspiel gegen Alavés verletzt und musste ausgewechselt werden. Bis zum Spiel gegen Sevilla sind es nach der Rechnung der Zeitung 180 Tage. Am 28.04. wurde er operiert: Laut dem damaligen Befund des Klubs, den FutbolFantasy wiedergibt, wurde ein Riss der proximalen Sehne des Bizeps femoris im linken Bein behoben, also ein Abriss der Sehne am oberen Ende des hinteren Oberschenkelmuskels nahe dem Gesäss. Operiert hat der finnische Chirurg Lasse Lempainen; die Ausfallzeit wurde damals auf rund fünf Monate geschätzt. Die Sammelmeldung von LiveScore beziffert die Pause auf 181 Tage; die Differenz von einem Tag ergibt sich aus der Zählweise.
Seit dem 12.10. trainiert Militão wieder voll mit der Mannschaft. José Mourinho hatte an der Pressekonferenz vom 17.10. laut OKDiario bereits angekündigt, dass der Innenverteidiger im Aufgebot stehen werde. Ob er spielt, liess der Trainer offen. OKDiario erwartet in seiner voraussichtlichen Aufstellung Dean Huijsen und Ibrahima Konaté als Innenverteidiger; Militão dürfte demnach auf der Bank beginnen. Die Zeitung hält fest, dass ihm nach der langen Pause noch der Spielrhythmus fehle.
Das Aufgebot
Laut realmadrid.com und Bernabéu Digital gehören 25 Spieler zum Kader. Im Tor stehen Thibaut Courtois, Andriy Lunin und Javi Navarro. In der Abwehr sind neben Militão Huijsen, Trent Alexander-Arnold, Konaté, Marc Cucurella, Álvaro Carreras, Antonio Rüdiger und Denzel Dumfries aufgeboten. Im Mittelfeld nominierte Mourinho Jude Bellingham, Eduardo Camavinga, Federico Valverde, Aurélien Tchouaméni, Arda Güler, Bernardo Silva und Thiago Pitarch, im Angriff Endrick, Kylian Mbappé, Carlos Espí, Brahim Díaz und Yan Diomande.
Wer fehlt
Nicht dabei ist Vinícius Júnior, der die erste von vier Sperrspielen in LaLiga absitzt. Raúl Asencio und Rodrygo setzen laut dem Trainingsbericht des Klubs vom 17.10. ihre Genesung fort. Auch Ferland Mendy steht nicht im Aufgebot, obwohl er wie Militão seit dem 12.10. mit der Mannschaft trainiert. Laut OKDiario ist der Franzose noch nicht vollständig fit. Yahoo Sports führt Mendy, Rodrygo und Asencio ebenfalls als nicht verfügbar, ohne Gründe zu nennen.
Was das für die Abwehr bedeutet
Mit Militão hat Mourinho in der Innenverteidigung neben Huijsen, Konaté und Rüdiger wieder eine vierte Option; Asencio fällt nach seiner Operation weiterhin aus. Laut FotMob-Spielplan folgen nach Sevilla am 21.10. das Champions-League-Heimspiel gegen RB Leipzig und am 25.10. der Clásico beim FC Barcelona, für den Vinícius ebenfalls gesperrt ist.