Éder Militão ist zurück: Beim 4:1 gegen Sevilla am 18.10. wechselte José Mourinho den Innenverteidiger in der 85. Minute für Federico Valverde ein. Es war sein erster Pflichtspieleinsatz seit der Verletzung vom 21.04. gegen Alavés, rund 180 Tage später. Am Vortag hatte ihn der Klub erstmals wieder ins Aufgebot genommen.
Stehende Ovationen
Das Bernabéu empfing Militão laut realmadrid.com mit stehenden Ovationen. Laut FotMob stand er inklusive Nachspielzeit fünf Minuten auf dem Platz, ohne nennenswerte Aktionen in der Statistik. Er übernahm die Position von Valverde, der zuvor als Rechtsverteidiger gespielt hatte; Konaté und Huijsen blieben im Zentrum.
Mourinho: Kleine Schritte
Mourinho sprach von einer Rückkehr mit taktischer und emotionaler Bedeutung. Man habe Militão lange leiden sehen, sagte er laut Defensa Central. Er sei ein sehr guter Spieler, trainiere aber erst seit drei Wochen mit der Gruppe. Laut Yahoo Sports bat Mourinho um Geduld: Militão habe noch einen langen Weg vor sich, die Mannschaft müsse ihm kleine Gelegenheiten geben, damit er Vertrauen und Rhythmus zurückgewinne.
Mitspieler freuen sich
Dean Huijsen sagte laut Goal, wenn das Stadion einem Spieler applaudiere, habe das einen Grund; Militão sei ein grossartiger Mensch und Spieler. Marc Cucurella hob gegenüber Bernabéu Digital Militãos Persönlichkeit hervor und sagte, er bringe viel in die Kabine ein. Für den Kader ist die Rückkehr wichtig, weil Raúl Asencio nach seiner Operation am Schienbein noch Monate fehlt.
Wie es weitergeht
Laut Goal hofft Mourinho, Militãos Erfahrung in den kommenden Spielen gegen RB Leipzig (21.10.) und Barcelona (25.10.) nutzen zu können. Ferland Mendy, der wie Militão lange verletzt war, stand gegen Sevilla weiterhin nicht im Aufgebot.


