Zu diesem Thema gibt es neuere Meldungen: «Ave Mou»: Olimpico feiert Mourinho – Jubel nur vor den Real-Fans

Real Madrid · 14.10.2026

Mourinho vor der Rückkehr ins Olimpico: «Den Druck machen wir uns selbst»

José Mourinho hat am Vorabend des Spiels bei der Roma über Druck, Schiedsrichter und Valverde gesprochen, Fragen zu Villarreal aber abgeblockt. Roma-Trainer Gasperini sagte, Mourinho verdiene die geplante Ehrung.

José Mourinho hat sich am 13.10. um 18:00 Uhr im Pressesaal des Stadio Olimpico den Medien gestellt – an jenem Ort, an dem er von 2021 bis 2024 die Roma trainierte. Zur Lage seiner Mannschaft sagte er laut realmadrid.com: «Den Druck machen wir uns selbst, weil wir gewinnen wollen» (übersetzt aus dem Spanischen). Für den Druck der K.-o.-Phase sei es mit acht Spielen in der Ligaphase noch zu früh.

Kein Wort zu Villarreal

Fragen zum 1:0 gegen Villarreal und zum Platzverweis von Vinícius wich Mourinho aus. Es sei eine Champions-League-Woche; wer wolle, solle sich die erste Minute des Villarreal-Spiels ansehen, sagte er laut realmadrid.com und dem von Managing Madrid veröffentlichten Bericht. Die spanischen Journalisten kritisierte er dafür, dass sie nicht direkt fragten und mehrere Fragen in dieselbe Richtung zielten; sie könnten am Samstag vor dem Sevilla-Spiel wieder fragen. Nach dem Villarreal-Spiel hatte Mourinho auf die Pressekonferenz verzichtet, laut Marca, um keine Sperre zu riskieren.

Schiedsrichter und Valverde

Zu den Schiedsrichtern sagte Mourinho, er vertraue allen. Seine einzige Sorge sei, wenn der Name eines Unparteiischen drei Wochen vor einem Spiel bekannt sei statt 24 Stunden vorher. Vor dem Spiel habe er mit Schiedsrichtern immer die besten Gefühle. In Rom pfeift der Franzose François Letexier.

Lob gab es für Federico Valverde, der gegen Villarreal als Rechtsverteidiger die Vorlage zum Siegtor von Yan Diomande gab. Mourinho erklärte laut realmadrid.com, er habe Valverde statt Denzel Dumfries auf diese Position gestellt, weil der Uruguayer im Aufbau mit Dreierkette den Unterschied machen könne. Managing Madrid zitiert ihn mit der Aussage, hätte man mehr als einen Valverde, würde er Aussenverteidiger, Flügel und Mittelfeld zugleich spielen.

Roma, Fans und Gasperini

Über die Roma sprach Mourinho mit Respekt: Inter und die Roma seien derzeit die beiden stärksten Teams Italiens, er verfolge die Serie A regelmässig. Die Roma-Anhänger bezeichnete er als besondere Menschen. Während der 90 Minuten trete die Zuneigung zum Klub aber in den Hintergrund. Laut Managing Madrid sagte er zudem, beide Teams hätten den echten Druck der Champions League noch nicht gespürt, und er gehe davon aus, dass beide die Ligaphase überstehen. Den Kontakt zu den Fans erklärte er damit, dass er sich selbst bleibe und die Interessen von Klub, Spielern und Anhängern vor die eigenen stelle; er erinnerte an den europäischen Titel und einen weiteren Final mit der Roma. Vor Spielen schlafe er gut, danach nicht.

Gasperini: Ehrung verdient, Spitze mit Augenzwinkern

Roma-Trainer Gian Piero Gasperini sagte laut Fantacalcio, die Anhänger hätten Mourinho grosse Zuneigung gezeigt, die geplante Ehrung im Stadion sei verdient. Sobald das Spiel laufe, werde das Olimpico aber nur die Roma anfeuern. Real Madrid sei eine der besten Mannschaften Europas, die ihren Rhythmus womöglich noch suche. Auf die Frage, was er Mourinho abschauen würde, antwortete Gasperini laut Il Fatto Quotidiano lachend, dessen Geschick, Klubbesitzer zum Kauf grosser Spieler zu bewegen. Ob er Mourinho auf den Real-Madrid-Stürmer Endrick ansprechen werde, verneinte Gasperini; der Januar-Transfermarkt interessiere ihn derzeit nicht.

Personal und Termine

Bei der Roma braucht Bryan Cristante laut Gasperini noch Zeit, Konstantinos Koulierakis ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Real Madrid tritt ohne Militão, Asencio, Rodrygo und Mendy an. Mourinho verwies darauf, dass drei Spieler ihre aus der Vorsaison übernommenen UEFA-Sperren bereits abgesessen haben; laut Sports Illustrated sind das Camavinga, Güler und Bernardo Silva. Anpfiff ist am 14.10. um 21:00 Uhr, laut Corriere dello Sport vor vollem Olimpico.

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15.10.2026, 11:31 Uhr · neuer «Ave Mou»: Olimpico feiert Mourinho – Jubel nur vor den Real-Fans

Roma-Fans empfangen José Mourinho mit Ovationen und Spruchbändern. Nach dem 4:3 jubelt er aus Respekt nicht vor der Curva Sud.

José Mourinho im hellen Strickpullover auf einer Tribüne

Die Roma-Fans haben José Mourinho bei seiner ersten Rückkehr ins Stadio Olimpico als gegnerischer Trainer mit Ovationen und mehreren Spruchbändern empfangen. Den 4:3-Sieg seiner Mannschaft feierte Mourinho danach bewusst nicht vor der Roma-Kurve, sondern vor den Anhängern von Real Madrid. Zuvor hatte der Klub eine Ehrung für den früheren Roma-Trainer angekündigt.

Applaus schon bei der Aufstellung

Laut Goal Italia jubelte das Stadion bereits, als vor dem Anpfiff die Aufstellungen verlesen wurden; bei Mourinhos Namen brandete Applaus auf. Auch Diario Las Américas beschreibt den Beifall bei der Durchsage seines Namens. Mourinho warf einen Kuss in Richtung Curva Sud und legte die Hand aufs Herz. Die UEFA weist für das Spiel 64’256 Zuschauer aus.

Spruchbänder in Stadion und Stadt

Im Stadion hingen in mehreren Sektoren Botschaften für den Portugiesen. Das auffälligste Spruchband nannte ihn «Ave Mou» und verband seine Person mit dem «unsterblichen Rom»; laut Goal Italia und Voce Giallorossa hing es in der Tribuna Tevere, Fanpage ordnet es der Curva Sud zu. In der Curva Sud erinnerte ein weiteres Banner daran, dass die Stadt jeden ewig ehre, der ihr Ruhm bringe. Ein drittes erinnerte daran, wie Mourinho die Mannschaft in Budapest verteidigt habe, und bezeichnete ihn als Romanista für immer. Schon am Nachmittag hatten Roma-Fans laut Forzaroma vor dem Kolosseum ein Spruchband aufgehängt, das ihm dankte, ihnen beigebracht zu haben, Rom bis zum Äussersten zu ehren.

Hintergrund

Mourinho trainierte die AS Roma von 2021 bis 2024 und gewann mit ihr 2022 die Conference League, laut Goal Italia den ersten europäischen Titel des Klubs; einen weiteren verpasste er knapp. Seit Juli 2026 ist er wieder Trainer von Real Madrid, das er bereits früher vier Jahre lang betreut hatte. Auch der Substack-Autor von Pura golosina deportiva vermerkte die Ehrung während des Spiels.

Jubel vor der Curva Nord

Nach dem Schlusspfiff lief Mourinho laut Fanpage an der Seitenlinie entlang, hob den rechten Zeigefinger vor der Bank von Real Madrid und ging danach zur Curva Nord, wo die Gästefans standen. Die Deutung, die Geste bedeute, dass er nie aufgebe, wies er bei Prime Video zurück; er habe einfach gefeiert. Gegenüber TUDN erklärte er, er habe vor der Curva Sud aus grossem Respekt vor den Roma-Fans nicht jubeln können. Er habe bei keinem der vier Tore gejubelt und am Ende etwas machen wollen.

Wie es weitergeht

Real Madrid steht mit sechs Punkten auf Rang 8 der Ligaphase. Mourinhos Mannschaft spielt am Sonntag, 18.10.2026, um 21:00 Uhr in LaLiga gegen den FC Sevilla und am Mittwoch, 21.10.2026, in der Champions League gegen RB Leipzig.

13.10.2026, 11:25 Uhr Real Madrid trainiert vor Rom in Valdebebas – Ehrung für Mourinho geplant

Real Madrid absolviert das Abschlusstraining vor dem Spiel bei der Roma in Madrid und reist erst am Nachmittag ab. Laut Corriere dello Sport ist im Olimpico eine Ehrung für Mourinho vorgesehen.

Real Madrid verzichtet vor dem Champions-League-Spiel bei der AS Roma auf ein Training im Stadio Olimpico. Laut OKDiario findet die letzte Einheit am Dienstag, 13.10., in der Ciudad Real Madrid in Valdebebas statt, Abflug nach Rom ist um 15:00 Uhr. Damit geht die Rückkehr José Mourinhos an seine frühere Wirkungsstätte in die konkrete Phase.

Der Zeitplan

Laut Bernabéu Digital beginnt das Training um 10:30 Uhr. Um 18:00 Uhr sollen Mourinho und ein Spieler im Olimpico vor die Medien treten, wie OKDiario schreibt. Es wäre Mourinhos erster Auftritt vor der Presse seit dem 1:0 gegen Villarreal, nach dem er die Pressekonferenz ausgelassen hatte.

Der Corriere dello Sport nennt weitere Details: Der Charterflug landet demnach um 17:15 Uhr in Fiumicino, nach der Pressekonferenz geht es direkt ins Teamhotel auf dem Monte Mario, um 20:00 Uhr ist Abendessen. Ein Abschlusstraining oder eine Platzbegehung im Olimpico ist laut der Zeitung nicht geplant.

Die Gründe für das Training zu Hause

OKDiario deutet den Entscheid als Abschirmung der Vorbereitung: vertraute Umgebung, weniger Öffentlichkeit, Kontrolle über taktische Details und Standardsituationen. Die Zeitung räumt aber ein, dass sich eine konkrete Sorge vor Beobachtern nicht belegen lasse. Als Beispiele nennt sie frühere Fälle, in denen Mourinho vor Auswärtsspielen zu Hause trainieren liess, etwa 2012 vor dem Halbfinal in München.

Die Ehrung im Olimpico

Am Spieltag ist laut Corriere dello Sport eine Ehrung für Mourinho beim Einlaufen ins Olimpico vorgesehen. Die Zeitung begründet das damit, dass Mourinho als bisher einziger Trainer seit 2008 mit der Roma einen Titel gewann. Einzelheiten zu einer Choreografie nennt sie nicht. In einem kurzen Video sagte Mourinho laut der Zeitung, es gebe «kein einziges Wort von mir gegen die Roma» (übersetzt aus dem Italienischen), die Rückkehr fühle sich wie eine Heimkehr an.

Roma-Trainer Gian Piero Gasperini sagte laut Goal, Mourinho habe in Rom wunderbare Erinnerungen hinterlassen und sei als Trainer hoch geschätzt. Zugleich betonte er, die heutige Roma unterscheide sich deutlich von Mourinhos Mannschaft.

Das Spiel

Angepfiffen wird am Mittwoch, 14.10., um 21:00 Uhr. Schiedsrichter ist der Franzose François Letexier. Für Real Madrid ist es nach dem 2:1 gegen Inter das zweite Spiel der Ligaphase, die Roma holte zum Auftakt ein 1:1 bei Fenerbahçe.

09.10.2026, 11:19 Uhr Mourinho vor der Rückkehr nach Rom: Die Roma bleibe «für immer mein Zuhause»

Vor dem Champions-League-Spiel bei der AS Roma am 14.10. hat José Mourinho dem Corriere dello Sport ein Interview gegeben. Er sprach über Rom, seine Entlassung und den Fall Negreira.

José Mourinho kehrt am 14.10. mit Real Madrid ins Stadio Olimpico zurück, erstmals als ehemaliger Trainer der AS Roma. Im Vorfeld gab er dem Corriere dello Sport ein Interview. Laut asromalive.it sagte er, die Roma werde «für immer mein Zuhause» bleiben (übersetzt aus dem Italienischen). Er räumte eigene Fehler ein und erklärte, nach seiner Entlassung nichts Schlechtes über Klub oder Eigentümer gesagt zu haben – mit Ausnahme einer Bemerkung über den früheren Sportdirektor Tiago Pinto, für die er sich entschuldigt habe.

Vom Publikum erwarte er Respekt, aber keine Transparente. Die Roma sei sehr stark. Die Rückkehr zu Real Madrid habe sich angefühlt wie nach Hause zu kommen.

Auch zum Fall Negreira äusserte er sich. Die Zahlungen des FC Barcelona an den früheren Schiedsrichter-Funktionär fielen teils in seine erste Amtszeit in Madrid. Damals habe es niemand gewusst, man habe es aber erlebt und einen Preis bezahlt, wie Defensa Central aus dem Interview wiedergibt. Laut OKDiario meinte er, nicht er sei das Problem, sondern das Pech beim Zeitpunkt seiner Ankunft bei einzelnen Klubs; er verwies auch auf einen Schiedsrichterskandal in der Türkei.

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