Real Madrid · 18.10.2026

Busquets Ferrer pfeift Real Madrid–Sevilla, Cuadra Fernández im VAR

Unter Mateo Busquets Ferrer hat Real Madrid in acht Spielen nie verloren. Die Ansetzung von Guillermo Cuadra Fernández im VAR sorgt in Madrid und Sevilla für Kritik.

Titelgrafik: Vorschau – Busquets Ferrer pfeift

Mateo Busquets Ferrer leitet am Sonntag, 18.10.2026, um 21:00 Uhr das Ligaspiel zwischen Real Madrid und Sevilla im Bernabéu. Im Video-Raum sitzt Guillermo Cuadra Fernández. Beide Ansetzungen sorgen für Diskussionen: Real Madrid hat unter Busquets Ferrer noch nie verloren, Cuadra Fernández gilt auf beiden Seiten als umstritten.

Der Schiedsrichter

Busquets Ferrer gehört dem Schiedsrichterkomitee der Balearen an. Laut Goal ist er 32 Jahre alt und der jüngste Schiedsrichter der höchsten spanischen Liga; er gilt als einer der vielversprechendsten Unparteiischen des Landes. Für ihn ist es das neunte Spiel mit Real Madrid und laut OKDiario das zweite in dieser Saison. Das erste war der Auftakt gegen Real Sociedad, den Real Madrid laut Goal mit 4:1 gewann – die Partie, mit der José Mourinho ins Bernabéu zurückkehrte.

Bilanz: ungeschlagen

Die acht bisherigen Spiele unter Busquets Ferrer endeten für Real Madrid mit sechs Siegen und zwei Unentschieden. OKDiario nennt als eines der Remis das Derby im Metropolitano vom September 2024; Goal führt die Unentschieden gegen Atlético und Las Palmas auf. Niederlagen gab es keine, was auch die Sammelmeldung von LiveScore hervorhebt. Sevilla hat Busquets Ferrer laut Goal bereits elfmal gepfiffen. Laut dem Sevilla-Portal Vamos Mi Sevilla ist Sevilla das Team, das er in LaLiga am häufigsten geleitet hat.

Der VAR: Cuadra Fernández

Mehr Gesprächsstoff liefert die Besetzung des Video-Assistenten (VAR). Cuadra Fernández ist in Madrid geboren, aber dem balearischen Komitee zugeordnet. Laut OKDiario setzt ihn das Comité Técnico de Árbitros (CTA), das technische Schiedsrichterkomitee des Verbands, seit einer schlechten Bewertung in der Vorsaison nur noch als Video-Schiedsrichter ein; auf dem Platz pfeift er keine Spiele mehr. Am Samstag war er laut der Zeitung bereits beim Zweitligaspiel Sporting Gijón–Albacete im VAR eingeteilt. OKDiario findet es auffällig, dass das CTA ihn ausgerechnet für das Spiel von Real Madrid aufbietet.

Real Madrid hat laut Goal von 21 Spielen mit Cuadra Fernández elf gewonnen, fünf unentschieden gespielt und fünf verloren. Goal bezeichnet ihn als eine der umstritteneren Figuren des spanischen Fussballs. Am häufigsten zitiert werde ein Spiel gegen Sevilla, in dem er ein Tor von Vinícius Júnior wegen Handspiels aberkannte; strittig war damals, ob der Ball Schulter oder Arm traf.

Auch Sevilla ist unzufrieden

Kritik kommt nicht nur aus Madrid. Vamos Mi Sevilla bezeichnet die Ansetzung als umstritten und verweist darauf, dass Cuadra Fernández aus Madrid stammt. Ein früheres Duell zwischen Real Madrid und Sevilla, das er als Schiedsrichter auf dem Platz leitete, endete laut dem Portal mit Fehlentscheiden, einem Streit zwischen den Bänken und mehreren Sperren durch den Verband. Das Portal beschreibt auf beiden Seiten grossen Unmut über das Schiedsrichterwesen.

Die Ausgangslage

Die Ansetzung fällt in eine Phase, in der Real Madrid mit LaLiga-Präsident Javier Tebas und dem Schiedsrichterwesen im offenen Streit liegt. Sportlich steht Real Madrid laut FotMob mit 18 Punkten aus acht Spielen auf Platz 4, Sevilla mit 14 Punkten aus ebenfalls acht Spielen auf Platz 5. Leader FC Barcelona gewann am 9. Spieltag laut realmadrid.com 5:2 bei Betis und hat nun 27 Punkte aus neun Spielen. Atlético siegte 1:0 bei Espanyol und hat 22 Punkte.

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