Real Madrid · 01.11.2026

Berichte: Alexander-Arnold will im Januar nicht weg

Laut Guillem Balagué bleibt Trent Alexander-Arnold mindestens bis Saisonende bei Real Madrid. Defensa Central schreibt, er werde seine Zukunft im Juni prüfen.

Titelgrafik: Vertrag – Alexander-Arnold

Trent Alexander-Arnold will Real Madrid im Winter nicht verlassen. Das berichteten zuerst der Spanien-Experte Guillem Balagué bei talkSPORT und später Madrid Universal; am Sonntag ergänzte Defensa Central, der Engländer werde seine Zukunft im Juni prüfen, falls sich an seiner Rolle unter José Mourinho nichts ändere. Bisher hatten Berichte über seine Unzufriedenheit mit der Spielzeit und mögliche Rückkehrpläne von Liverpool die Runde gemacht.

Was berichtet wird

Balagué sagte laut SportBible, Alexander-Arnold bleibe mindestens bis Saisonende. Auf die Frage nach einem Abgang im Januar antwortete er laut Football Today schlicht mit «Nein, nicht im Januar» (übersetzt aus dem Englischen). Mourinho habe dem Spieler gesagt, er solle dranbleiben. Madrid Universal meldete am 30.10., Mourinho habe einen Winterabgang ausgeschlossen.

Defensa Central schreibt ohne Angabe einer Quelle, Alexander-Arnold wolle seinen Platz zurückerobern und werde nicht um einen Wechsel bitten. Sollte Mourinho bleiben und sich nichts ändern, denke er im Sommer über einen Abgang nach. Chelsea und Liverpool seien interessiert. Diese Darstellung zum Sommer findet sich nur bei Defensa Central.

Die Ausgangslage

Alexander-Arnold kommt in dieser Saison auf sieben Pflichtspiele und 345 Minuten; laut Madrid Universal 266 in LaLiga und 79 in der Champions League. Im Clásico wurde er in der 94. Minute eingewechselt. Sein Vertrag läuft bis 2031. Mourinho setzt rechts hinten zuletzt Federico Valverde ein. Am Samstag sagte er, diese Entscheidung schmerze ihn mit Blick auf Alexander-Arnold und Dumfries, beide hätten sie aber akzeptiert.

Da Valverde für das Spiel in Santander nicht im Aufgebot steht, ist am Sonntag einer der beiden Kandidaten für die rechte Abwehrseite. Alexander-Arnold steht im 23er-Kader.

Einordnung

Der Verbleib im Januar wird von mehreren Medien übereinstimmend gemeldet. Für eine Entscheidung im Sommer gibt es bislang nur eine Quelle. Weder der Spieler noch der Klub haben sich öffentlich zu seiner Zukunft geäussert.

Bisherige Entwicklung

27.10.2026, 11:27 Uhr Berichte: Carragher würde Alexander-Arnold in Liverpool zurücknehmen

Jamie Carragher spricht sich in The Overlap für eine Rückkehr Alexander-Arnolds aus. Sports Mole nennt mit Verweis auf TEAMtalk vier englische Interessenten.

Titelgrafik: Transfer – Trent Alexander-Arnold

Jamie Carragher hat sich für eine Rückkehr von Trent Alexander-Arnold zum FC Liverpool ausgesprochen. In der Sendung The Overlap sagte der frühere Liverpool-Verteidiger laut dem Mirror, den AOL am 27.10.2026 übernahm, er würde ihn zurücknehmen, auch wenn Alexander-Arnold mit seinem Wechsel nach Madrid einen Fehler gemacht habe. Zuvor hatte der Feed über einen TEAMtalk-Bericht zu seiner Unzufriedenheit mit der Spielzeit berichtet.

Was Carragher sagte

Carragher begründete seine Haltung laut Mirror mit Liverpools Lage auf der rechten Abwehrseite. Ronald Araujo mache seine Sache dort gut, doch dem Team fehle die Kreativität, die Alexander-Arnold aus der Aussenverteidigerposition eingebracht habe. Kritik am Spieler für seinen Abgang hält Carragher weiter für berechtigt. Der Mirror selbst folgert, eine Rückkehr nach Anfield sei «nicht auszuschliessen» (übersetzt aus dem Englischen), weil Mourinho wenig auf den Engländer setze. Das ist eine Einschätzung der Zeitung, keine Information aus dem Klub.

Die Lage in Madrid

Im Clásico am 25.10. sass Alexander-Arnold ungenutzt auf der Bank. Mourinho setzte laut Sports Mole Federico Valverde als Rechtsverteidiger ein und brachte für den verletzten Uruguayer Denzel Dumfries. Der Mirror bezeichnet Alexander-Arnold deshalb als dritte Wahl auf der Position. Sports Mole zählt in dieser Saison sieben Einsätze, davon vier in der Startelf.

Weitere Berichte

Sports Mole greift erneut den TEAMtalk-Bericht auf, wonach Alexander-Arnold über seine Zukunft nachdenke und Arsenal, Chelsea, Manchester City und Liverpool eine Rückholaktion prüften. Im Umlauf sei eine Summe von £ 51 Mio. (€ 60 Mio.); Real Madrid werde ihn aber nicht günstig abgeben. Real Madrid hatte ihn 2025 laut Sports Mole einen Monat vor Vertragsende für £ 8,5 Mio. (€ 10 Mio.) aus Liverpool geholt.

Einordnung

Weder Real Madrid noch der Spieler oder sein Umfeld haben sich zu den Berichten geäussert. Carraghers Aussagen sind die Meinung eines TV-Experten ohne Funktion im Klub; die Angaben zu Interessenten und Preis stammen aus TEAMtalk und sind von Marca, AS, COPE oder Mario Cortegana nach den Funden dieses Laufs nicht aufgegriffen worden. Auch Dumfries‘ Rolle ist laut Sports Mole offen: Er gilt derzeit als erster Ersatz, ein Abgang stehe aber nicht zur Debatte.

Nächste Termine

Real Madrid spielt am Sonntag, 01.11., um 16:15 Uhr bei Racing Santander. Ob Valverde dort wieder rechts hinten spielen kann, hängt von der Untersuchung seiner Oberschenkelbeschwerden ab. Ein Wechsel Alexander-Arnolds wäre frühestens im Januar möglich.

20.10.2026, 11:33 Uhr Bericht: Alexander-Arnold laut TEAMtalk unzufrieden mit seiner Spielzeit

Laut TEAMtalk denkt Trent Alexander-Arnold wegen weniger Einsätze über seine Zukunft bei Real Madrid nach. Liverpool, Arsenal, Manchester City und Chelsea sollen die Lage beobachten.

Titelgrafik: Transfer – Trent Alexander-Arnold

Trent Alexander-Arnold ist laut einem Bericht von TEAMtalk zunehmend frustriert über seine Rolle bei Real Madrid. Der Rechtsverteidiger sei zwar glücklich in Madrid, mache sich wegen der geringen Spielzeit aber Gedanken über seine Zukunft, berichten SPORTbible (19.10.) und Get More Sports (20.10.) unter Berufung auf TEAMtalk. Weder der Spieler noch Real Madrid haben sich geäussert, und Marca, AS, COPE oder Mario Cortegana haben den Bericht nach den Funden dieses Laufs nicht aufgegriffen.

Die Interessenten

Laut SPORTbible beobachten vier Premier-League-Klubs die Entwicklung genau: Liverpool, Arsenal, Manchester City und Chelsea, das von Alexander-Arnolds früherem Real-Madrid-Trainer Xabi Alonso betreut wird. Dazu komme ein nicht namentlich genannter Bundesligaklub unter Vincent Kompany. Get More Sports schreibt, Liverpool habe sein Interesse nach einer Verletzung von Jeremie Frimpong erneuert. Real Madrid dränge den Spieler laut SPORTbible nicht zu einem Abgang, würde aber ein «vernünftiges Angebot» prüfen (übersetzt aus dem Englischen).

Die Zahlen

Laut SPORTbible stand Alexander-Arnold in drei der neun LaLiga-Spiele in der Startelf und sass in vier Partien ungenutzt auf der Bank, zuletzt beim 4:1 gegen Sevilla. Dort setzte José Mourinho Federico Valverde als Rechtsverteidiger ein und liess sowohl Alexander-Arnold als auch Denzel Dumfries auf der Bank. Nach den Daten von FotMob und Transfermarkt kommt der Engländer in allen Pflichtspielen auf sechs Einsätze, 344 Minuten und eine Vorlage. Sein Vertrag läuft laut SPORTbible bis 2031.

Widerspruch zu einem früheren Bericht

Der neue Bericht steht in einem gewissen Gegensatz zu einer älteren Meldung desselben Portals. Am 26.09. hatte TEAMtalk geschrieben, Alexander-Arnold denke derzeit nicht an einen Abgang und plane keinen Wechsel im Januar; Vermittler hätten zwar Liverpool, Arsenal, City und Chelsea angesprochen, die Lage solle aber erst am Saisonende neu beurteilt werden. Die jüngsten Berichte sprechen nun von wachsender Unzufriedenheit, nennen aber ebenfalls keinen konkreten Zeitpunkt für einen Wechsel.

Hintergrund

Alexander-Arnold kam im Sommer 2025 von Liverpool zu Real Madrid, laut SPORTbible gegen eine Zahlung von bis zu € 10 Mio., damit er schon an der Klub-WM 2025 teilnehmen konnte. Mit der Verpflichtung von Dumfries im Sommer 2026 wuchs die Konkurrenz auf seiner Position. Die TEAMtalk-Angaben stützen sich auf nicht genannte Quellen; direkte Aussagen von Beteiligten enthalten die Berichte nicht.

Nächste Termine

Real Madrid empfängt am Mittwoch, 21.10., um 21:00 Uhr RB Leipzig in der Champions League und spielt am Sonntag, 25.10., in Barcelona. Ein Wintertransfer wäre frühestens im Januar möglich.

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