Real Madrid · 29.09.2026

Al-Khelaifi: Real Madrid ist auf dem Weg zurück in die EFC

EFC-Präsident Nasser Al-Khelaifi hat an der Generalversammlung in Kopenhagen die mögliche Rückkehr Real Madrids in die Klubvereinigung begrüsst. Der Klub selbst war nicht vertreten und hat nichts bestätigt.

Die European Football Clubs (EFC), die frühere Europäische Klubvereinigung ECA, haben am 29.09.2026 in Kopenhagen ihre 33. Generalversammlung abgehalten. Präsident Nasser Al-Khelaifi, zugleich Präsident von Paris Saint-Germain, sagte in seiner Eröffnungsrede laut der Nachrichtenagentur EFE, man sei «hocherfreut» (übersetzt aus dem Spanischen), dass Real Madrid sich im Prozess der Rückkehr in die EFC befinde. Er dankte Florentino Pérez ausdrücklich für dessen Einsatz für die Einheit des europäischen Fussballs.

Real Madrid hatte die Vereinigung 2021 verlassen, als der Klub zu den Gründern der Super League gehörte. Im Februar 2026 einigten sich Real Madrid, die UEFA und die EFC auf eine Beilegung der Rechtsstreitigkeiten rund um das Projekt. Laut Crónica Global verzichtete Real Madrid dabei auf seine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe.

An der Versammlung in Kopenhagen war Real Madrid nicht als Mitglied vertreten; die Gespräche über die Wiederaufnahme laufen laut Crónica Global noch. Eine offizielle Stellungnahme des Klubs gibt es nicht. Bernabéu Digital beruft sich auf die Zeitung AS, wonach Kontakte zwischen den Parteien bestehen.

Der FC Barcelona, der sich im Februar 2026 formell aus dem Super-League-Projekt zurückgezogen hatte, ist bereits wieder Mitglied; Präsident Joan Laporta nahm an der Versammlung teil und wurde von Al-Khelaifi begrüsst. Die EFC vertritt nach eigenen Angaben über 900 Klubs.

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